Die AG Handwerk stellt sich vor
AG-Handwerk
Die AG-Handwerk besteht seit dem Schuljahr 2007/2008 und soll die Hauptschulinitiative unterstützen. Diese AG ist freiwillig und befindet sich nicht im Fächerplan und dem normalen Stundenmaß der Hauptschule. Sie wird vorwiegend den 8. Klassen (Regelklassen) angeboten. Der Unterricht findet 2-stündig pro Woche statt.
Lerninhalte sind:TapezierenFliesen legenReibeputz anbringenmit Silikon verfugenTüren lackieren (Designtüren mit Mustern)MöbelbauLeiter der AG-Handwerk ist Fachlehrer Hans Krellner.
Die Schule hat den ehemaligen Fotolaborraum zur Verfügung gestellt. Es wurden Pressspanplatten ringsherum an den Wänden befestigt. Dort kann man die einzelnen Techniken ausführen und üben. Die Schüler zahlen für das Schuljahr 20 Euro an Materialkosten, das Werkzeug wurde von der Schule angeschafft.
Rektor Helmut Graf fragte uns, ob wir nicht ein abschließbares Regal mit Einlegeböden für ihn bauen könnten. Fachlehrer Hans Krellner nahm somit in diesem Schuljahr auch Möbelbau mit ins Programm auf. Die Schülerin Nicole Bauer und der Schüler Martin Zeilmann (9 M) fertigten mit Begeisterung und Gelassenheit diesen Gegenstand. Unser Chef war mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden!
Herr Graf bei der Schlüsselprobe. Wird alles funktionieren? Kein Zweifel, es schließt exakt!
Insgesamt besuchen die AG-Handwerk 8 Schüler. Auf dem Bild seht Ihr unsere Produktion von 5 gleichen, fahrbaren Regalen. Diese werden in den Klassenzimmern benötigt. Das vordere ,kleinere Möbelstück wurde nach Maß hergestellt.
Hier nun der Herstellungsprozess:
Zuerst werden die waagrechten und senkrechten Teile auf Maß zugeschnitten. Material ist eine kunststoffbeschichtete Pressspanplatte, Dekor Buche. Auf die vorderen Kanten wird ein Umleimer mit Schmelzkleber aufgebügelt. Dieser Furnierumleimer darf nicht verbrennen, daher legt man ein Stück Leinentuch unter.
Das überstehende Furnier wird mit dem Furnierhobel grob entfernt.
Sehr wichtig ist das saubere Verschleifen der Kanten. Mit einem Schleifklotz im 45° Winkel – ein sauberes Ergebnis ist so gewährleistet.
Jetzt werden die Höhen angewinkelt, d. h. wie hoch werden die einzelnen Zwischenräume.
Die Grundkörper für die Trapezverbinder werden aufgeschraubt.
Hier sieht man die Trapezverbinder für den unteren Boden
Es wird der 1. Boden montiert. Die vorderen Kanten müssen exakt übereinstimmen. Zu zweit geht es halt trotzdem leichter.
Wichtig beim Befestigen der Rückwand ist es, dass man diese rechtwinklig auf ein waagrechtes und ein senkrechtes Teil anschraubt oder annagelt.
Fertig ist das fahrbare Werkstück. Es wird schon von weitem begutachtet und bewundert.
Die Möbelbauer der AG-Handwerk von der Christian-Sammet-Schule in Pegnitz.
hinten links:
Michael Geyer, Ralph Schindler, Dominik Schamel, Martin Zeilmann
vorne links:
Christin Kampfer, Yvonne Geyer, Kristina Kunkel, Nicole Bauer
Es hat Spaß gemacht. Wir halten Euch mit unseren Arbeiten weiter auf dem Laufenden!
Tschüß
Hans Krellner
















